ReaReg2011

 

Der Herzstillstand mit anschließender Reanimation ist ein häufiges Notfallbild. Ungefähr 250 Menschen werden pro Tag in Deutschland reanimationspflichtig (ca.90.000 p.a). Um eine Wiederbelebung erfolgreich nach den neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen durchzuführen, wird im Rettungsdienst nach sog. Leitlinien reanimiert. Diese Leitlinien werden regelmäßig akualisiert und veröffentlicht. In Deutschland wird nach den Vorgaben der ERC (European Resuscitation Counsil) nach Empfehlung der international tätigen ILCOR (International Liaison Committee on Resucitation) verfahren.

Als Grundlage dienen sowohl medizinische Studien, als auch statistische Auswertungen.

2007 startete die DGAI (Deutsche Gesellschaft für Anästhesie und Intensivmedizin) das sogenannte Reanimationsregister. In diesem Register werden die Daten und Hintergründe von Wiederbelebungen, deutschlandweit gesammelt und ausgewertet. Ziel ist es zum einen, die Leitlinien auf ihre durchführbarkeit zu überprüfen und zum anderen, diese dadurch zu verbessern.

Ab sofort werden alle Reanimationen die durch den Notarztstandort Reinbek durchgeführt werden an dieses Register gemeldet. Die Daten sind absolut anonymisiert. Es ist kein Rückschluss auf den Patienten oder die durchzuführende Institution möglich.