Die Aktion "Sichtbare Hausnummern retten Leben" wurde von der RVS und ihren Partnern ins Leben gerufen.Deutliche Worte fand Landrat Klaus Plöger bei der Vorstellung der Aufklärungskampagne zum Thema sichtbare Hausnummern: „Wer keine sichtbare, beleuchtete Hausnummer anbringt, ist selber Schuld, wenn die Rettungskräfte später eintreffen“, verkündet der Verwaltungschef mit einem Augenzwinkern.

Damit es so weit erst gar nicht kommt, hat die Rettungsdienst-Verbund Stormarn GmbH (RVS) zusammen mit ihren Partnern die Aktion „Sichtbare Hausnummern retten Leben“ ins Leben gerufen.

Trotz modernen Navigationsgeräten ist es häufig sehr schwierig, das richtige Haus zu finden,“ erzählt Christian Oehme, Pressesprecher der RVS. „Vielfach sind Hausnummern sehr klein, unbeleuchtet, zugewachsen oder schlicht nicht vorhanden. Es ist keine Seltenheit, dass zum Beispiel eine Rettungswagenbesatzung eine Straße mehrfach durchfahren oder mit der Notfallausrüstung unnötig lange Wege zurücklegen muss, um zum Einsatzort zu gelangen,“ so Oehme weiter.

Mit dieser Aktion, die zunächst im Kreis Stormarn läuft, sollen die Bürger auf das Problem aufmerksam gemacht werden und ihre eigene Hausnummer auf Sichtbarkeit überprüfen. Mit dem OBI-Markt in Glinde und General Electric konnten zwei starke Partner zur Durchführung der Aktion gewonnen werden. Ebenso sind die Stormarner Feuerwehren hochmotiviert dabei, die Kampagne bekannt zu machen.