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Keiner braucht Angst zu haben...

Vor einem plötzlichen Herzstillstand ist niemand gefeit. Obwohl dem Kranken fast jeder helfen könnte, tun es die wenigsten. In Deutschland ist die Helferquote beim Herzstillstand im internationalen Vergleich sehr gering: Nur in 17 Prozent der Fälle werden einfache, aber lebensrettende Maßnahmen ergriffen. Denn bei einem Herzstillstand sind es nur wenige Minuten, die über Leben und Tod entscheiden.

"Mit der Erhöhung der Wiederbelebungsrate durch Laienhelfer könnten in Deutschland jährlich ca. 5.000 Menschenleben gerettet werden“,

sagt Frank Böttcher, Notarzt und Anästhesist im Krankenhaus Reinbek St. Adolf-Stift. Um die Hemmschwellen in der Bevölkerung vor der Ersten Hilfe abzubauen und die Wiederbelebungsrate zu steigern, beteiligen sich Ärzte des St. Adolf-Stiftes und Rettungsassistenten des Rettungsdienst-Verbundes Stormarn (RVS) an der Aktion „Ein Leben retten“. „Ein Großteil der Herzstillstände findet im persönlichen Umfeld statt – das heißt zu Hause, beim Sport oder auf der Arbeit. „Durch ein Wiederbelebungstraining wird Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten auf und Hemmschwellen und Berührungsängste abgebaut.“

Auch Christian Oehme, Rettungsassistent der Wache in Reinbek, befürwortet die Aktion. Oehme erlebt bei seiner Arbeit häufig, dass bei leblosen Personen keine Erstmaßnahmen eingeleitet werden. „Dabei ist es so einfach: Lebenszeichen prüfen, Hilfe rufen und Herzdruckmassage durchführen. Das kann jeder! Die dadurch gewonnene Zeit entscheidet über Leben und Tod." Wer sich unsicher sei, sollte bei einem Erste Hilfe Training sein Wissen auffrischen.

Aktionslogo "Ein Leben retten - 100 pro Reanimation"Die lebensrettende Devise lautet
„Prüfen. Rufen. Drücken!“:
Prüfen, ob die Person noch atmet.
Unter der europaweit gültigen Notrufnummer 112 den Rettungsdienst rufen.
Fest und mindestens 100 Mal pro Minute in der Mitte des Brustkorbs drücken und nicht aufhören, bis Hilfe eintrifft.

Im September (19.-25.) findet erneut die Woche der Wiederbelebung statt. Auch wir werden in unserem Einsatzgebiet vor Ort sein und Reanimationstrainings anbieten. Die genauen Daten zu den Verantaltungen werden wir rechtzeitig bekannt geben,